Schau dir hier Grindrs erstes Video gegen Diskriminierung an

"Wir tolerieren keine Sprache, die offen diskriminiert."

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Sep. 19 2018, 10:53am

Foto: über Grindr

Nachdem die bekannte Dating-App Grindr letzten Monat ihre neue – und äußerst mysteriöse – Kampagne Kindr angekündigt hat, erschien nun das erste von fünf Videos. Damit reagiert Grindr endlich auf die rassistischen Bemerkungen und Beleidigungen, die sich User tagtäglich auf der Dating-App anhören müssen. Die erste Episode handelt von Rassismus in Hinblick auf sexuelle Identitäten und zeigt User, die über ihre persönlichen Erfahrungen sprechen. Nachfolgende thematisieren Body Shaming, Transphobie, HIV Stigmata und Femme Shaming.

Um nicht nur Awareness für diese wichtigen Themen zu schaffen, sondern auch einzugreifen, entschied sich Grindr dafür, seine Guidelines zu ändern. "Wir tolerieren keine Sprache, die offen diskriminiert", heißt es in einem offiziellen Statement. Leider heißt das nicht, dass Nutzer blockiert werden, die sich unangemessen verhalten. Es sind lediglich ihre anstößigen Nachrichten, die gelöscht werden.

In einem weiteren Statement thematisierte Grindr-Pressesprecher Landen Zumwalt die Rolle des Unternehmens für die LGBTQ-Community. "Rassismus hinsichtlich der sexuellen Identität, Transphobie, Femme Shaming und andere Diskriminierungsformen wie Stigmatisierung von HIV-positiven Menschen sind weit verbreitete Probleme in der LGBTQ-Community, die sich auch auf unserer Plattform widerspiegeln. Als führende Gay-Dating-App haben wir die Verantwortung unsere Nutzer nicht nur zu schützen, sondern auch neue Maßstäbe zu setzen."

Hier kannst du dir das erste von fünf Videos ansehen:

Dieser Artikel stammt von unseren Kollegen aus der australischen Redaktion.