Die Models bei Gucci haben auf dem Laufsteg ihre eigenen Köpfe getragen

Der verrückte Professor der Modewelt, Alessandro Michele, enthüllte gestern seine Gucci-Cyborg-Show. Mit dabei: schlafende Baby-Drachen, Widderhörner und Augen an ungewöhnlichen Stellen.

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Feb. 22 2018, 9:34am

Images via Instagram

Saison für Saison lässt uns Alessandro Michele ein bisschen tiefer in sein Gucci-Universum eintauchen, doch dieses Mal hat er sich selbst übertroffen. Für die Herbst/Winter 18 Show hat sich der Designer von Donna Haraways Buch Ein Manifest für Cyborgs aus dem Jahr 1984 inspirieren lassen und uns Sterbliche auf kreative Weise dazu aufgefordert, die Dualität unserer Identität endlich hinter uns zu lassen. Vor der sterilen Kulisse eines Operationssaals wurde die neue Kollektion zum Leben erweckt.


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Von Capes über Spitzen-Wollmützen bis hin zu Daunen-Kleidern nahm uns Gucci mit in den Weltraum. "Der Gucci-Cyborg ist post-human", wurde in den Show Notes erklärt. "Er hat Augen auf seinen Händen, Widder-Hörner, Baby-Drachen im Arm und zwei Köpfe. Er ist ein biologisch unbestimmtes und kulturell bewusstes Wesen. Eine Misch-Identität, die sich ständig verändert. Dadurch können wir selbst entscheiden, zu dem zu werden, was wir sind."

Mit einfachen Worten: Sei, wer du sein willst. Bei Alessandro bedeutet das, knallbunte Prints, abgetrennte Köpfe und einen niedlichen Baby-Drachen im Arm.

Dieser Artikel stammt von unseren Kollegen aus der UK-Redaktion.