alles, was du über den heißen boy aus dem neuen the xx-musikvideo wissen solltest

Paolo Gallardo arbeitet gerade an seiner Kurzgeschichte und versucht sich als Schauspieler. Wir haben mit dem Model über Nacktsein, Donald Trump und Lächeln gesprochen.

von i-D Staff
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02 Dezember 2016, 9:38am

Dürfen wir vorstellen: Paolo Gallardo, Model, Weltenbummler und der heiße Shootingstar im neuen Video von The xx zu „On Hold", das wir dir hier vorgestellt haben. Paolo scheint wie eine Katze sieben Leben zu haben. Kurz nach seiner Geburt in Venice Beach ist er mit seiner Familie nach Jamaika gezogen, sein Vater war Fernsehschauspieler, seine Mutter war Tauchlehrerin. Mit fünf Jahren hat er in London gewohnt, mit 13 in Los Angeles. Mit 17 hat er die Schule verlassen und zwei Jahre später mit dem Modeln angefangen. Mit 20 ist er wieder nach London gegangen, blieb vier Jahre in der britischen Hauptstadt, bevor es ihn im letzten Jahr wieder nach Los Angeles verschlagen hat. 

Modeln liegt in der Familie, seine Mutter hat in New York als Model gearbeitet und sein Vater war einer der originalen Buffalo Boys von Ray Petri, da verwundert nicht, dass ihr Sohn Paolo auch unverschämt gut aussieht. Er möchte in einer Welt leben, in der sich die Leute gegenseitig zum Lachen bringen. Für das nächste Jahr hat er sich vorgenommen, mehr Zeit mit seiner Familie zu verbringen. Momentan schreibt er an seiner Kurzgeschichte und versucht sich als Schauspieler. 

Erzähle uns mehr über dich und wo du aufgewachsen bist.
Ich bin ein Weltenbummler und war es schon immer. Ich bin ein begeisterter Surfer und Outdoor-Typ. Ich habe mit 10 Jahren gelernt zu surfen.

Was bedeutet dir das Modeln?
Durch das Modeln erlebe ich Dinge, die ich sonst nie erlebt hätte. Ich lerne fantastische Leute und Orte kennen und kann die Welt entdecken. Dafür bin sehr dankbar.

Wolltest du schon immer Model werden?
Nein, weil ich das ganze Business überhaupt nicht gemocht habe und mir immer dachte, dass es super lame ist. Ich habe mich jahrelang davon ferngehalten. Erst als ich damit angefangen habe, habe ich Gefallen daran gefunden.

Wenn du kein Model wärst, was würdest du machen?
Ich habe nach der Schule am College Fotojournalismus studiert (Schwerpunkt: Kriegsberichterstattung). Wenn ich nicht mit dem Modeln angefangen hätte, wäre ich wahrscheinlich immer noch dabei.

Was ist dein bisheriges Karrierehighlight?
Ich habe vor ein paar Jahren ein Shooting gehabt, das von Judy Blame gestylt wurde. Er hat auch meinen Vater für das Cover von The Face im Jahr 1984 gestylt. Das muss ein besonderer Moment gewesen sein, zwei Generationen von Models zu stylen.

Kannst du mehr über den Dreh zum Musikvideo erzählen? Warst du nervös?
Nein, überhaupt nicht. Ich hatte davor schon mit Alasdair McLellan ein Shooting, das hat sich einfach nur wie ein weiterer Job angefühlt. The xx waren super cool und freundlich, genauso wie die Crew. Der Dreh hat zwar sehr früh angefangen, dafür haben wir aber auch früh aufgehört. Wir haben auch mit Kids aus der Gegend zusammengearbeitet. Die Statisten in der Partyszene waren alle Einheimische und wurden super angefeuert.

Wofür soll dein Charakter stehen?
Einfach dieser süße Typ, der eine dunkle Seite unter seiner schönen Oberfläche verbirgt.

Deine Figur ist oft nackt. War das OK für dich?
Ja, ich sehe ziemlich locker. Ich habe schon ein paar Mal Nacktszene gedreht.

Du gehst gerade deine Schauspielkarriere an. Was gefällt so sehr daran?
Ich bin da mehr oder weniger reingerutscht. Ich schaue sehr gerne Filme und finde es schön, wenn ich vergesse, dass da gerade ein Schauspieler eine Rolle spielt. 

Was sind Vorsätze fürs neue Jahr?
Meine Familie öfter zu sehen. Wir sind alle über den Planeten verstreut.

Für was stehst du?
Für Menschen, die das machen, was sie glücklich macht.

Wenn du eine Sache auf der Welt ändern könntest, welche wäre das und warum?
Die Abhängigkeit von Mobiltelefonen. So toll sie auch sind, sorgen sie dafür, dass wir uns voneinander entfernen und weniger zwischenmenschliche Beziehungen eingehen. Ich bin kein Heiliger, ich hänge auch ständig dran, aber ich wünschte mir, dass ich es nicht tun würde.

Woran arbeitest du im Moment?
Mich hat ein kleiner britischer Verlag gebeten, eine Kurzgeschichte zu schreiben. Das ist alles bei einem Job entstanden. Jemand hat das gemocht, worüber ich gesprochen habe, und mich gebeten, eine Kurzgeschichte über meine Erfahrung zu schreiben.

Credits


Text: Tish Weinstock
Paolo ist bei FORD Models

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