paul kneales „free software“ am samstag bei import projects

Kneale eröffnet mit „Free Software" die Gruppenausstellung Abjects, die sich mit der Endlichkeit und Verletzbarkeit der verkörperten Welt im digitalen Zeitalter auseinandersetzt.

von i-D Staff
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24 August 2015, 1:55pm

Im März hat der kanadische Künstler, der seit Jahren schon von London aus arbeitet, uns in seinem Interview mit i-D erklärt, dass Post-Internet tot ist. Damals erläuterte er, dass wir uns im Zeitalter des Post-Art-Internets befinden. Was wir uns genau darunter vorstellen sollen, können wir uns am Samstag bei Import Projects in Berlin anschauen. 

Kneale eröffnet mit „Free Software" die Gruppenausstellung Abjects, die sich mit der Endlichkeit und Verletzbarkeit der verkörperten Welt im digitalen Zeitalter auseinandersetzt. Er veröffentlicht hierfür eine Reihe von Anweisungen als sogenannte „Free Software"-Performances auf seiner Website, welche dazu bestimmt sind, von jedem ausgeführt zu werden und sich dann als Arbeiten im Raum der Galerie zu manifestieren. 

Inmitten dieses Prozesses wird ein Gespräch zwischen dem Künstler und der Kuratorin Franziska Sophie Wildförster über „New Digital Abject" (laut Kneale das „Gefühl des Ekels, das wir normalerweise im Zusammenhang mit toten Körpern oder Fäkalien empfinden") stattfinden. Codierte Anweisungen untersuchen die digitale Verbreitung von Informationen durch unterschiedliche Medien (Körper). 

PAUL KNEALE — „FREE SOFTWARE" eröffnet am Samstag, den 29. August bei Import Projects in der Keithstraße 10. 

paulkneale.net

projectspacefestival-berlin.com

Credits


Bild: Paul Kneale, SEO & Co, 2015, Still 

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