„new genuary“: ian kenneth birds ehrliche schwarz-weiß-fotografie

Neues Jahr, frische Talente. In unserer neuen Serie „New Genuary“ stellen wir euch den ganzen Januar über neue Fotografietalente vor, von denen wir 2017 garantiert noch mehr hören werden. Die neue Generation fängt die Welt um sich herum nicht einfach...

von i-D Staff
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03 Januar 2017, 1:30pm

Photography Ian Kenneth Bird

Ian Kenneth Bird, 25

Erzähle uns mehr über dich und wo du herkommst.
Ich bin in den Midlands aufgewachsen, bin dann in Nordengland auf die Uni gegangen und bin vor drei Jahren nach London gezogen.

Wie bist du zur Fotografie gekommen?
Durch Freunde und durchs Studium. Ich wusste anfangs nicht, wie oder was ich eigentlich fotografieren möchte. Das hat sich erst nach dem Abschluss geändert.

Was findest du so toll am Fotografieren?
Es ist sehr gesellig. Ich neige dazu, immer wieder die gleichen Leute zu fotografieren, woraus sich im Laufe der Zeit neue Freundschaften entwickeln.

Wie und wo hast du dein Handwerk gelernt?
Ich habe es mir hauptsächlich selbst beigebracht. Im Studium ging es mehr darum, warum wir fotografieren und nicht wie wir das machen.

Um sich eine Karriere als Fotograf aufzubauen: Braucht man dafür deiner Meinung nach einen Abschluss?
Nein, keineswegs. Das hängt natürlich von den Leuten ab, aber er ist mit Sicherheit nicht entscheidend.

Wie würdest du deine Ästhetik beschreiben?
Ehrlich.

Wer oder was inspiriert dich?
Bis jetzt werde ich viel vom Skateboarding inspiriert, mit dem ich aufgewachsen bin. 

Was ist dein bisheriges Karriere-Highlight?
Ich habe ein paar eigene Sachen selbst verlegt und ausgestellt. Und dass dieses Buch dann in meinen Lieblings-Buchläden zu kaufen war, war toll.

Wen würdest du gerne fotografieren?
Ali Boulala im Jahr 2002.

Welchen Fotografen bewunderst du am meisten?
Mark Steinmetz für seine dokumentarischen Arbeiten und Ari Marcopoulos für seine Produktivität.

Wo fotografierst du auf der Welt am liebsten?
Ich würde gerne wieder zurück nach New York und dort ein paar private Aufnahmen machen.

Wo gehst du hin, um dich inspirieren zu lassen?
Überall.

Mit wem würdest du am liebsten zusammenarbeiten?
Mit meinen Freunden.

Woran arbeitest du im Moment?
Dem Nachfolger zu Don't Know What I Want But I Want It Now.

Für was stehst du?
Einfachheit. Ich mag Bilder, die ehrlich und zugänglich sind, im Gegensatz zu Bildern, die überbordet werden mit Kontext.

Was sind deine Hoffnungen und Träume für die Zukunft?
Ein weiteres Buch zu veröffentlichen und mehr zu reisen.

Credits


Text: Tish Weinstock
Fotos: Ian Kenneth Bird

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