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Das waren die fünf besten VMA-Momente

Von berührenden Reden bis beeindruckenden Performances: Wir haben die fünf erinnerungswürdigsten Momente der diesjährigen VMAs für euch zusammengefasst.

von Joely Ketterer
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28 August 2017, 10:16am

Foto: imago / UPI photo

Kendrick Lamar war der Sieger des Abends

Kendrick Lamar war für acht Preise nominiert und eröffnete die VMAs mit einem Medley seiner Songs DNA und Humble. Seine Performance war ein energiegeladener Start in den Abend, bei dem teilweise sogar die Bühne in Flammen stand. Erfolgreich verlief für den Rapper dann eigentlich die gesamte Veranstaltung: Kendrick gewann sechs Auszeichnungen, inklusive Video of the Year für HUMBLE – der wichtigste Award des Events.

Taylor Swifts neues Video feierte seine Premiere

Nachdem sie letzte Woche alle Social-Media-Accounts leer geräumt hat, mit mehreren Schlangen-Videos ihr neues Albums angekündigt hat und sich die sozialen Netzwerke mit negativen Kommentaren zur ersten Video-Auskopplung überschlagen haben, waren alle gespannt, ob sie nun live bei den VMAs dabei sein würde oder nicht. Aufgetaucht ist sie dann nicht, aber sie zeigte das ganze Video zu Look What You Made Me Do. Das Video enthielt viele Referenzen an die zahlreichen Kleinkriege etwa mit Kanye West, Kim Kardashian und Katy Perry. Die alte Taylor könne nicht ans Telefon kommen, sagt sie am Telefon im Video. Warum? "Cause she's dead." Das kommende Album könnte ein interessanter Neuanfang werden: reputation erscheint am 10. November.

Lorde tanze trotz Grippe zu "Homemade Dynamite"

Lorde zeigte eine eher ungewöhnliche Performance ihres Songs "Homemade Dynamite". Gesungen wurde nicht, die Sängerin führte eher eine Art Ausdruckstanz auf. Wer verwundert war: Vor der Show hatte die Künstlerin getwittert, sie leide an einer Grippe. Verständlich also, dass sie vermied, sich möglicherweise zu blamieren, oder schlimmer, die Stimme zu ruinieren. Und Chapeau: Immerhin zeigte sie Präsenz.

Pink hielt eine beeindruckende Rede übers Du-Selbst-Sein

Pink erzählte eine Anekdote aus dem Leben mit ihrer Tochter und hielt schlussendlich eine Rede auf bedingungslose Selbstakzeptanz. "Ich bin die hässlichste Person, die ich kenne.", hatte ihre Tochter kürzlich auf dem Schulweg gesagt. "Ich sehe aus wie ein Junge mit langen Haaren". Nach einem entgeisterten "häh?" habe die Mutter eine PowerPoint-Präsentation mit Bildern androgyner Rockstars wie Annie Lennox, David Bowie, Janis Joplin und Prince vorbereitet. Sie wollte ihr zeigen, wie inspirierend und wichtig Menschen sind, die sich selbst akzeptieren und entschlossen weiter machen. Ganz in diesem Sinne trug auch MTV dazu bei, die Geschlechter-Grenzen endlich aufzubrechen: Seit diesem Jahr wird bei den VMA-Kategorien nicht mehr nach Geschlecht unterschieden.

Es wurden Zeichen gegen White Supremacy gesetzt

Susan Bro, Mutter von Heather Heyers, die am 12. August getötet wurde, als ein Unterstützer der Unite the Right-Kundgebung in Charlottesville mit einem Auto in die Gegendemonstration fuhr, hielt eine anrührende Rede. "Heather never marched alone", sagte sie, und kündigte die Heather Heyers Stiftung an, um mehr Menschen für den Kampf gegen Hass zu mobilisieren. Schließlich verlieh sie auch den Preis in der Kategorie Best Fight Against the System Award an alle sechs Nominierten, die sich mit ihren Liedern für unterschiedliche Anliegen eingesetzt hatten: Big Sean gegen Gewalt, Alessia Cara gegen Body-Shaming, The Hamilton Mixtape und John Legend gegen das Abzielen auf Immigranten, Logic und Damien Lamar für Diversität und Taboo und Shailene Woodley gegen Ausbeutung durch die Regierung.

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