Fotos: Anjelica Angwin

Wie schön das Zusammenleben mit den richtigen Menschen aussehen kann

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, deinen Mitbewohner kurz zu umarmen, auch wenn er schon wieder den Abwasch vergessen hat

von Briony Wright
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14 Dezember 2018, 10:37am

Fotos: Anjelica Angwin

Das Zusammenleben kann manchmal wirklich hart sein. Plötzlich nervt jede noch so kleine Macke des anderen und trotzdem sind wir am Ende glücklich darüber, uns bei einem Bier über schreckliche Professoren und unangenehme Dates bei dem anderen auszukotzen. An dieser Stelle ein großes Dankeschön fürs Existieren lieber Mitbewohner, Saufkumpane und bester Freund.

Genau diese Höhen und Tiefen hat die australische Fotografin Anjelica Angwin in ihrer neuen Serie eingefangen, in der sie der besonderen Beziehung zwischen Mitbewohnern auf den Grund geht. "Ich habe mir viele Gedanken darüber gemacht, weil es so viele verschiedene Arten gibt. Mal ist man befreundet, mal ist man sich völlig fremd. Mal lebt man mit seinen Geschwistern zusammen, mal sind es die eigenen Partner", erklärt die Fotografin ihre Beweggründe. Die meisten wohnen nicht mehr bei ihren Eltern und haben gemischte Gefühle und Erfahrungen, was das Zusammenleben mit anderen betrifft. Angwin hat genau diese Menschen in ihrem Zuhause besucht, um die Geschichte hinter der einzigartigen Verbindung zu ihren Mitbewohnern zu erfahren.

Wir haben die herzzereißendsten für dich herausgesucht:

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Liam: "Mein Freund hat mich am gleichen Tag verlassen, an dem Gabbys Abschlussausstellung war. Trotzdem ist sie mit mir ausgegangen, hat mir Blumen mitgebracht und mich bekocht."

Gabby: "Ich mag es, wenn du Musik machst und wir zusammen im Flur tanzen. Oder wenn du diesen riesigen schwarzen Zylinder auspackst und wir Limbo tanzen."

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Ruben: "Wir sind beide sehr sensible Menschen, die sich gemeinsam ein kleines Nest gebaut haben. Hier fühlt sich keiner ..."

Corrie: "... verurteilt."

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Ryan: "Wir haben uns in der Uni getroffen, weil wir beide Design studieren. Ich würde sagen, wir sind beide unerschütterlich, aber auch zerbrechlich wie Glas."

Jericho: "Wir sind beste Freunde, die zusammenwohnen."

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Lauren: "Wir werden gerne zusammen high, bestellen bei Uber Eats und schauen Filme. Wir lieben beide Marilyn Manson ... und das tun die wenigsten."

Kat: "Es kann hart sein, sich an eine neue Stadt zu gewöhnen, aber Lauren weiß genau, wie ich mich fühle ... einen Job zu finden und ohne meinen Freund und meine Familie zu sein. Sie steckt voller Empathie."

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Georgia: "Unsere Beziehung war von Anfang an sehr intensiv, also hat es sich sehr natürlich angefühlt, zusammenzuziehen. Seitdem wachsen wir beide zusammen."

Jess: "Auch wenn ich am Anfang etwas vorsichtig war, weil Zusammenziehen manchmal alles nur komplizierter macht. Aber ich wusste, dass wir bereit dafür waren. G ist der Sonnenschein in unserem Haus!"

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Lousia: "Wir haben uns zufällig getroffen und es hat sofort Klick gemacht. Ich liebe Matts Emails, die manchmal zwischen all dem Scheiß in meinem Postfach aufploppen."

Matt: "Wir leben zu sechst in dem Haus, aber wir zwei sind schon sehr eng. Vielleicht, weil wir beide portugiesisches Essen so lieben."

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Willis: "Wir sind beide in der gleichen Stadt aufgewachsen, aber kannten uns nie besonders gut. Auch nicht, als Gabi für lau in meinem Haus geschlafen hat ... Jetzt sind wir ein ziemlich entspanntes Pärchen."

Gabi: "Viele denken immer, wir seien verwandt. Lol."

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Millie: "Mit Tristan kann ich komplett ich selbst sein. Er nimmt mich so, wie ich bin."

Tristan: "Wir sind schon nach sechs Monaten zusammengezogen. Mittlerweile sind es zwei Jahre und wir haben kaum einen Tag ohne einander verbracht ..."

Dieser Artikel stammt ursprünglich von unseren australischen Kollegen.

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