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7 alternativen, wenn du keine lust auf die berliner fashion week hast

Falls du auch zu denjenigen gehörst, die dem Modezirkus in der Hauptstadt entfliehen möchten, haben wir für euch eine Liste mit Alternativen zusammengestellt, die garantiert wenig bis gar nichts mit Mode zu tun haben.

von Max Migowski
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16 Januar 2017, 1:30pm

Die ganze Stadt steht wieder mal unter Strom: Moderedakteure, Models und Fotografen aus aller Welt tummeln sich auf den Straßen unserer Hauptstadt und Hotelzimmer werden von jetzt auf gleich restlos ausgebucht oder unbezahlbar sein. So sehr wir von i-D Mode auch lieben und gerne nationale Talente unterstützen, können wir angesichts des Trubels durchaus nachvollziehen, wenn sich jemand diesem Stress nicht hingeben und dem Ganzen einfach nur entfliehen möchte. Zu diesem Anlass haben wir eine kleine Liste vorbereitet. Eine Liste, die als Alternativprogramm zu den Fashion-Week-Events dienen soll. Sämtliche, unten genannte Veranstaltungen passieren jenseits vom Sehen und Gesehenwerden auf der Berliner Modewoche und bieten euch Schutz vor Bloggern & Co.

Woody Allen-Retrospektive
Vom 1. bis zum 18. Januar gebührt im Berliner Traditionskino Babylon in der Rosa-Luxemburg-Straße dem Kultregisseur und Filmemacher Woody Allen alle Ehre. 30 Filme aus der über vier Jahrzehnte umspannenden Karriere des inzwischen 81-Jährigen Amerikaners. Von Klassikern wie Der Stadtneurotiker bis hin zu seinem neuesten, mit Kristen Stewart und Blake Lively besetzten Werk Café Society. Die Woody Allen-Retrospektive legen wir allen ans Herz, die zum einen Lust auf preisgekrönte Unterhaltung haben und zum anderen vor den Menschenmassen fliehen. Gibt es ein besseres Versteck als einen kleinen Kinosaal, in dem man gezwungen ist, ruhig zu sitzen, nicht zu reden und einfach Spaß zu haben?

SPITSET im Astra Kulturhaus
Am 17. Januar findet im Astra die Aftershowparty der European Skateboard Awards unter dem Namen SPITSET statt—und das für jedermann zugänglich. Das Street- und Skatewearlabel The Hundreds ist Gastgeber des Events und brilliert mit einem Line-up bestehend aus dem Rapper und Produzenten Reese LaFlareGrund genug dort unbedingt vorbeizuschauen. Meldet man sich auf der Facebookseite zum Event an, ist der Eintritt auch noch kostenlos. Fashion Week hin oder hier, das werden wir uns auf keinen Fall entgehen lassen!

Monkeytown @OHM
Das Berliner Plattenlabel Monkeytown Records, welches Namen wie Modeselektor und Moderat unter Vertrag hat, hostet seine alljährliche Party im OHM. Besonders spannend hierbei: Das Line-up bleibt immer geheim, so weißt man nicht, auf was man sich einlässt. Was man stattdessen weiß? Dass es eigentlich gar keine Rolle spielt. Spaß hat man, no matter what. Für 5 Euro Eintritt könnt ihr kommenden Donnerstag in der Köpenicker Straße 70 von 22:00 Uhr bis 06:00 Uhr durchfeiern. 

10. „British Shorts"-Kurzfilmfestival
Bereits zum zehnten Mal findet vom 12. bis 18. Januar das Kurzfilmfestival British Shorts in Berlin statt. Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich hierbei um ein mehrtägiges Event zur Vorstellung britischer Kurzfilme aus jeglichem Genre. Hier werden alle Geschmäcker bedient: von Komödien über Dramen bis hin zu Animationsfilmen. Außerdem kann man sich, unter anderem, auf „ein 48-Stunden-Filmprojekt, Konzerte, Partys, Talks, eine Ausstellung und Retrospektive-Screenings" freuen, erklären die Veranstalter auf der Website.

BWGTBLD-Premieren
Das Berliner Produktionshaus BWGTBLD präsentiert kommenden Mittwoch zwei eigenproduzierte Filme. Der erste, Raised by Krum, ist ein Dokumentarfilm über Krumping, einen Tanzstil der von südkalifornischen Afro-Amerikanern populär gemacht wurde und dessen Wirkung weit über die Grenzen des einfachen Tanzsportes hinaus geht. Der zweite Film, EQUAL, ist in Zusammenarbeit mit dem Londoner Künstlerkollektiv Last Night in Paris entstanden und zeigt die Welt aus der Perspektive junger Menschen in Großbritannien. Morgen stellen wir dir die kreativen Köpfen hinter BWGTBLD ein bisschen genauer vor. 

Total Records-Ausstellung im C/O Berlin
„Vier Männer auf einem Zebrastreifen, ein asiatischer Mönch in Flammen, ein hinter einer Ein-Dollar-Note schwimmendes Baby, eine Skinny-Jeans mit Reißverschluss, eine gelbe Banane im Siebdruck, eine brennende Person beim Handschlag", so heißt es im Einleitungstext zur aktuellen Ausstellung im C/O Berlin. Kommt euch etwas bekannt vor? Kleiner Tipp: Albumcover. Die neue Ausstellung dreht sich rund um die einprägsamsten, provokantesten, aufwendigsten und bedeutendsten Albumcover des 20. Jahrhunderts und nimmt dabei besonders Vinyl-Platten in Visier und wirft die Frage auf: Welche Bedeutung haben Albumcover im Zeitalter digitaler Musikdownloads noch? Mit von der Partie sind Ikonen der Musikbranche und viel wichtiger—Ikonen der Kategorie Cover-Art: David BowieGrace Jones, The Rolling Stones und Madonna, um nur einige ein paar zu nennen. Die Ausstellung verknüpft durch ihren Themenschwerpunkt Musik mit Fotografie, wie es besser nicht sein könnte. Absolut sehenswert, wie wir finden. Bis Ende April könnt ihr euch das Ganze noch anschauen.

Berghain Clubnacht
Gut, am 21. Januar ist die Fashion Week eigentlich schon vorbei. Insofern bietet sich diese Veranstaltung mehr dazu an, den möglicherweise unumgänglichen Stress der vorigen Tage abklingen zu lassen. Und was ist dafür besser geeignet als das geniale Line-up der Clubnacht im Berghain? Headless Horseman, Rødhåd und Ancient Methods sind nur ein paar wenige Acts, die uns einen Vorgeschmack darauf geben, was eine legendäre Nacht werden könnte. Wir könne euch nur wärmstens empfehlen, dort vorbeizuschauen. 

Credits


Text: Max Migowski
Foto: Imago

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