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die traditionsmarke birkenstock feiert ein revival der besonderen art

Mit seinem neuen Projekt “Birkenstock Box“ mischt der deutsche Schuhhersteller gerade nicht nur die lokale Modeszene auf. Im Zuge ihres ersten Stopps vor dem Andreas Murkudis Store in Berlin hat uns der Sammler und Unternehmer ein wenig mehr über das...

Juule Kay

Juule Kay

Seit über 200 Jahren gibt es die Marke Birkenstock schon. Klar, dass die Zeit reif für etwas Neues geworden ist. So wurde letzte Woche im Rahmen der Berliner Fashion Week die Birkenstock Box der Öffentlichkeit präsentiert. Ein mobiles Retail-Konzept, entworfen von den beiden berühmten Architekten Pierre Jorge Gonzalez und Judith Haase. Eine Woche noch kann der stilvolle Container vor dem Andreas Murkudis Store in Berlin bestaunt werden, bevor er seine Reise um die Welt fortsetzen wird, unter anderem ins Pariser Colette. Das Konzept dahinter ist einfach erklärt: es geht um einen temporäreren, kreativen Raum, der sowohl vom Kunden, Retailer und Künstlern genutzt werden soll. "Wenn Marken jede Woche eine Limited Edition herausbringen, wird das irgendwann uninteressant. Gerade so etwas Aufwendiges wie diese Box bringt dagegen viel mehr", erklärt uns Andreas im Interview. 

Gemeinsam mit seinem Bruder hat der Storebesitzer und Sammler zwei Birkenstock-Modelle designt, die vor allem auf eines setzen: Zurückhaltung. Für ihn steht die Marke für Zeitlosigkeit und Tradition. Zwei Grundsätze, die sich auch im Store von Andreas wiederfinden lassen. Gekauft wird nur, was selbst gefällt. Auch wenn er selbst das Wort Concept Store nur ungern in den Mund nimmt, so möchte er mit seinem Laden immer wieder aufs Neue überraschen. "Nur weil jemand ein Buch und eine Duftkerze in ein Geschäft stellt, hat er nicht gleich einen Concept Store. Ich glaube an einzigartige Konzepte. Man kann nicht alle Geschmackssrichtungen abdecken, sondern nur das, wofür man auch wirklich steht", so Andreas. Mit der Zusammenarbeit des deutschen Schuhherstellers ist ihm die Überraschung mehr als geglückt.

Credits


Text: Juule Kay
Fotos: Ana Santl