i-Diary: mit crack ignaz & wandl in wien

Gestern haben wir in der neusten Folge von „i-D meets“ Crack Iganz und Wandl in Wien besucht. Heute zeigen wir euch Bilder, die bei den Dreharbeiten am Anfang dieses Jahres entstanden sind. Der Fotograf Paul Antauer hat uns einen Blick in die Welt der...

von i-D Staff
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15 März 2016, 3:40pm

„Es ist einfach schön, wenn man mit einem Menschen arbeitet, der sich anhört, welche Ideen, Beats oder Melodien man gerade hat. Mit jemandem, der sich einfach auf Dinge einlassen kann. Das ist, glaube ich, auch das Wichtigste am Musikmachen. Man muss für neue Einflüsse offen bleiben, egal aus welcher Musikrichtung diese auch kommen. Ignaz hat das ganz stark. Vielleicht höre ich irgendeine Black-Metal-Scheiße, aber er findet es auch dope. Für die meisten Rap-Heads da draußen wäre das sicherlich ein Tabu. Bei uns ist halt einfach entspannt musikalisch und auch menschlich und das mag ich." - Wandl

„Der größte Teil von Gödlife ist das Mysterium. Es geht darum, den richtigen Zugang zu Gödlife zu finden. Das widersetzt sich dieser klassischen Herangehensweise. Dieses ‚Joa, ich setze mich jetzt an den Computer, gebe das bei Wikipedia ein und dann weiß ich, was das ist.' Es ist rein auf emotionaler Basis erkennbar und darum geht es." - Crack Ignaz

„Ich mache nur Musik, wenn es dunkel ist. Deshalb mag ich auch den Winter so gerne, weil es gefühlte 20 Stunden am Tag dunkel ist. Wenn es dunkel ist, habe ich immer das Gefühl, dass ich mich um nichts mehr kümmern muss, weil der Tag schon vorbei ist. So finde ich meine Ruhe. Da kann man sich ein bisschen vom Alltag loslösen und von allem, was man eigentlich erledigen muss. Man kann sich nur so in die Musik hängen. Das ist das Schönste für mich." - Wandl

„Wenn es mir schlecht geht, dann sprudeln die Ideen aus mir raus und ich bin am produktivsten. Das passiert auch oft in der Nacht. Es gibt Phasen, in denen ich richtig überwältigt bin. In denen ich einfach was machen möchte und muss. Und natürlich gibt es Phasen, in denen nichts geht." - Crack Iganz  

„Irgendwie findet sich in Wien alles, ob man das nun will oder nicht. Wien ist auf jeden Fall sehr schräg auf eine Art und Weise, sehr konservativ. Da entsteht irgendwie ein ganz eigener Flair, der nicht unbedingt positiv ist. Wenn man sich das zurechtrückt, kann man es genießen, wenn man will." - Crack Iganz

Unser Weg ist noch sehr unklar. Wir hoffen auf jeden Fall, dass wir weiter auf demselben Niveau Musik machen können. Wenn es sich ergibt, dann auf einem höheren. Das wär alles, was ich bräuchte, um glücklich zu sein in dieser Collabo." - Crack Iganz

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Credits


Fotos: Paul Antauer