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5 deutsche newcomer-labels, die du dir merken solltest

Durch die tägliche Reizüberflutung fällt es dir schwer den Überblick in der Modewelt zu behalten? Kein Problem. Wir haben dir eine Liste mit großartigen, lokalen Labels zusammengestellt, die der beste Beweis dafür sind, dass Deutschland in Sachen Mode...

von Juule Kay
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28 Juli 2017, 3:20pm

Sarah Wesel

Ja, Latex kann auch alltagstauglich sein. Das beweist zumindest die in Hamburg lebende Modedesignerin Sarah Wesel, die mit ihrer Abschlusskollektion dem Stoff ein neues Image verpasst hat. Ihre Stücke lassen die Grenzen zwischen Kunst und Mode verschwimmen und ziehen uns mit ihren vielfältigen Marmorierungen wie abstrakte Gemälde in den Bann. 

Auch auf i-D: Patricia Field erklärt, wie man es als junger Kreativer in der Mode zu etwas bringt.

Sailor Peng

Wenn du auch zu der Sorte Mensch gehörst, die Schmuck zwar unglaublich schön, aber nie den richtigen findet, haben wir da etwas für dich. Das Berliner Schmucklabel Sailor Peng hört sich im ersten Moment vielleicht so an, als ob sich ein Matrose in einer Cowboy-Szenerie verirrt hat, ist aber in Wahrheit ein Traum für jeden minimalistischen Schmuckliebhaber. Geometrische Formen treffen auf eine zurückgehaltene "Weniger-ist-mehr"-Ästhetik.

Champagne Towers

Dem Namen nach zu urteilen, entstand dieses Berliner Streetwear-Label wohl aus einer exzessiven und glamourösen Partynacht heraus. Ob es sich wirklich so zugetragen hat, werden wir vermutlich nie erfahren. Was wir dafür mit Sicherheit behaupten können: Egal, ob zu Hause auf dem Sofa oder im Club, mit diesem Hoodie ziehst du den ein oder anderen Blick auf dich — auch Yung Hurn ist bereits Fan.

Last Heirs

Wir lieben ja Geheimnisse. Und dieses mysteriöse Label Schrägstrich Kollektiv enttäuscht uns damit nicht. Ihre Website verrät nicht wirklich viel. Von ihrer ersten Kollektion durften wir uns aber bereits auf der Berlin Fashion Week vor einigen Wochen überzeugen. So viel können wir zumindest verraten: Orangefarbene Müllabfuhr-Hosen werden bald Club tauglich gemacht. Wirklich.  

Womom

Hier ein Exemplar aus der Kategorie: Bester Fund seit Langem. Aus dem Unmut ihrer Mitmenschen heraus haben die drei Freundinnen Kerstin Rothkopf, Annette Granados Hughes und Tajana Angelina Peco das Label Womom gegründet, das sich aus den beiden englischen Wörtern "Woman" und "Mom" zusammensetzt. Sie hatten genug davon, nach der Geburt ihrer Kinder nur noch als Mutter und nicht mehr als Frau angesehen zu werden. Herausgekommen ist ein Label mit einer fabelhaften Botschaft: Alle Frauen sollten sich in jeder Lebenssituation großartig fühlen, so wie sie sind — und sich dabei nicht in eine Schublade stecken lassen. 

Credits


Text: Juule Kay
Foto: Screenshot von Instagram

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