the shining, wes anderson style

Der Kult-Psychothriller der Achtziger trifft auf Wes Andersons „Grand Budapest Hotel“ und es ist einfach nur großartig.

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Juni 1 2015, 1:20pm

Was wäre wenn Jack Torrance aus The Shining statt im abgelegenen Overlook Hotel im symmetrischen und pastellfarbenen Grand Budapest Hotel gelandet wäre? Eine skurrile Frage, auf die wir jetzt aber dank des in London lebenden Filmemachers Steve Ramsden die Antwort kennen. Der britische Filmemacher bemerkte, dass die Filme dich gewisse Ähnlichkeiten aufweisen.

Die düstere, sich langsam aufbauende Beklemmung in Kubricks kargem Psychothriller von 1980 wurde durch perfekt passende Szene aus Wes Andersons temporeichem alpinen Krimi ersetzt. Monsieur Gustave H., der nüchterne Concierge des Grand Budapest, erklärt seinem Schüler, dass „unsere Gäste wissen, dass wir ihre tiefsten Geheimnisse, so ungebührlich sie auch sind, mit ins Grab nehmen" und dann wechselt der Schnitt auf Gänsehaut-Szenen aus dem angeblich leeren Overlook Hotel und dem merkwürdigen und beängstigenden Inhalt von Zimmer 237.