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ASOS nimmt Seide, Mohair, Kaschmir und Federn aus ihrem Sortiment

Das Ganze tritt ab Januar 2019 in Kraft.

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Juni 20 2018, 10:54am

Foto: ASOS

ASOS hat über 16,5 Millionen Kunden weltweit, die in den letzten Monaten für über 29,9 Millionen Pfund Umsatz gesorgt haben. Mit dem britischen Online-Händler verpflichtet sich nun ein großes Unternehmen zu diesem wichtigen Schritt. Das Verbot gilt ab Januar 2019 auf der gesamten ASOS-Plattform. Wie viele Produkte aus den oben genannten Materialien bestehen, steht nicht fest.

"Wir gratulieren ASOS für dieses wegweisende Engagement in der Modeindustrie. Neben den PETA-Kampagnen sind es vor allem die Konsumenten, die die Designer und Händler zu Veränderungen zwingen. Die Kunden wollen keine tierischen Materialien mehr kaufen und steigen auf gewaltfreie Alternativen um", sagt Yvonne Taylor, Director of Corporate Projects bei PETA.

Erst letzten Monat hat PETA eine schockierende Enthüllung der Angorawolle-Industrie auf YouTube veröffentlicht und über 80 Händler – darunter auch Zara, H&M und Topshop – dazu aufgefordert, diesen Stoff nicht mehr zu verwenden. Während viele Seide für harmlos halten, ist es laut PETA gängige Praxis, dass "die Larven gekocht werden, um Seide zu gewinnen".

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Was uns jetzt nur noch fehlt, ist ein angemessener Ersatz für all die Plastikverpackungen bei Online-Bestellungen.

Dieser Artikel stammt von unseren Kollegen aus der UK-Redaktion.

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