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Diese japanischen Pärchen quetschen sich zusammen in eine Badewanne

Ob mit Teufelshörnern, Leggings mit Melonen-Print oder Geisha-Make-up: Für 'Photographer Hal' gibt es nichts Intimeres, als junge Club Kids in der Badewanne abzulichten.

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Feb. 8 2018, 10:07am
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Für Photographer Hal stehen Badewannen für die Liebe. Kein Wunder, dass er am liebsten Pärchen fotografiert, die sich gemeinsam in eine quetschen. Mit seiner Fotoserie Couple Jam feiert er die verschiedenen Jugendkulturen der japanischen Hauptstadt. Die akrobatischen Fähigkeiten seiner Models sind ihm dabei mindestens genauso wichtig wie ihr Look. Alle sehen aus, als wären sie gerade aus dem Club gestolpert: verwischter Lidschatten und Frisuren, die nicht mehr richtig sitzen. Der Fotograf, der sein gesamtes Leben in Tokio verbracht hat, erschafft er ein komprimiertes, aber authentisches Bild der Bewohner der asiatischen Metropole.


Auch auf i-D: Wir haben mit jungen Japanern über das Thema Gender gesprochen


"Das Bad ist der privateste und intimste Ort einer Wohnung", sagt Hal. "Dort sind die Models schüchtern und trotzdem entsteht dort diese einmalige Szenerie und Spannung." Der japanische Fotograf hält mit seiner Kamera echte Liebesmomente fest. Erst vor Kurzem hat er selbst geheiratet – und er badet häufig mit seiner Ehefrau.

Nach seinem Uni-Abschluss reiste Hal durch den Nahen Osten und Indien, dort entdeckte er die Fotografie für sich: "Durch die Kamera habe ich meine Schüchternheit überwunden und konnte mit den Menschen kommunizieren, die ich unterwegs getroffen habe."

Doch mit seinen Bildern zeigt Hal auch etwas ganz anderes: den Spagat zwischen der sterilen Business- und der chaotischeren Kreativwelt. "Die meisten Japaner arbeiten für große Firmen", so der Fotograf. "Die eigene Persönlichkeit wird unter der Woche im Anzug versteckt. Deswegen ziehen sich die Leute am Wochenende gerne ausgefallener an, wenn sie auf Underground-Partys gehen." Wie das genau aussieht? Wir zeigen dir eine Auswahl unserer Lieblingsbilder.

Dieser Artikel stammt von unseren Kollegen aus der US-Redaktion.

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