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Flaschendeckel, Latex und Performance-Kunst: London Fashion Week Men's, Teil 2

Wir waren backstage bei den Menswear Designern von morgen.

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Jan. 10 2018, 11:58am

A-COLD-WALL*
Samuel Ross, der kreative Kopf hinter A-COLD-WALL* schafft es konzeptionelles Design in den Vordergrund zu rücken. Kein Wunder war doch Virgil Abloh sein ehemaligen Mentoren. Für seine Herbst/Winter 18 Kollektion, National Gallery ROOM-1*, hat Samuel klassische Kunstgalerien und Baustellen gegenübergestellt und miteinander verbunden, um Inspiration aus ihrem Farbschema und ihren Formen zu ziehen. Abstrakte Streetwear trifft auf moderne Workwear.

Fotos: Alin Kovacs

Rottingdean Bazaar
Zur Mode-Tee-Party bei James Theseus Buck und Luke Brooks eingeladen zu sein, ist fantastisch, wirklich! Die Ideen des Designer-Duos stecken voller Tiefe – die beiden sind scharfe Beobachter der heutigen Gesellschaft und mischen ihre Erkenntnisse mit viel Humor. "Es ist schon ein bisschen verrückt, wie wir arbeiten. Es sind wirklich nur wir zwei", so James und Luke. Harte Arbeit lohnt sich!

Fotos: Jess Gough

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Art School
Für Eden Loweth, die eine Hälfte des Design-Duos, ging es diese Saison vor allem um eines: Veränderung. "Wir wollten wirklich ein bisschen mehr Haut zeigen und es diesmal sehr sexy machen", so Eden. Doch die Softness ihrer Designs hat diesem Vorhaben einen ganz besonderen Touch verliehen: transparente Stoffe und Swarovski-Kristalle vermischen sich mit farbenfrohem Leder. Diese Einzigartigkeit haben auch die nicht-binären Models auf dem Laufsteg ausgestrahlt. "Es ging uns einzig und allein um Charakter. Wir wollten die Menschen feiern, mit denen wir uns selbst umgeben."

Fotos: Jess Gough

Charles Jeffrey LOVERBOY
"Wut und Frustration treiben die Kreativität an", so Charles Jeffrey LOVERBOY über sein Meisterwerk auf der London Fashion Week. Der Menswear Designer weiß, wie er uns immer wieder zum Staunen bringt. Tantrum war für Charles eine ganz persönliche Reise: "Die Möglichkeit, Leute in meine Fantasie einzuladen und sie etwas fühlen zu lassen, war einer der Gründe, warum wir alle so hart arbeiten." Die Referenzen auf Schottland und seine Kindheit waren kaum zu übersehen. In Karomuster gehüllte Models haben auf dem Laufsteg eine Performance hingelegt. "Ich fühle mich, als ob ich alles gesagt habe, was ich sagen wollte", erklärt Charles abschließend über die Kollektion.

Fotos: Alin Kovac

Per Gotesson
Für Herbst/ Winter 2018 wollte der schwedische Designer maskuline Stereotypen erkunden und mit seiner ersten Solo-Präsentation direkt vollen Erfolg gelandet. "Ich habe über die Dinge nachgedacht, die ich selbst gerne trage und sehr stereotypische Teile für Männer kreiert wie Army-Westen und Utility Wear. Trotzdem war es mir wichtig diese etwas Sinnlicherem gegenüber zu stellen wie Lycra-Strumpfhosen. Ich weiß, dass viele Kerle – mich eingeschlossen – gerne Zuhause darin rumlaufen", so Per.

Fotos: Jess Gough

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