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Burberry wird ab sofort keine unverkaufte Ware mehr verbrennen

Das britische Luxus-Label verbannt außerdem echtes Fell aus seinen Kollektionen.

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Sep. 7 2018, 11:05am

Foto über i-D UK

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Für Burberry bricht gerade eine spannende Zeit an. Nachdem Riccardo Tisci Anfang des Jahres zum Chief Creative Officer ernannt wurde, zeigt er Ende des Monats seine Debütkollektion auf der London Fashion Week. Nicht nur das, Burberry gab außerdem bekannt, dass sie ab sofort keine Restbestände mehr verbrennen werden – ein Meilenstein in der Modegeschichte. Schließlich zählt es zu den offenen Geheimnissen der Industrie, dass vor allem große Häuser unverkaufte Ware lieber vernichten, als billiger zu verkaufen.


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Anfang des Jahres wurde bekannt, dass Burberry Kleidung, Parfüm und Accessoires im Wert von über 30 Millionen Euro vernichtet hatte – und das nur, damit sie nicht im Sale landen. "Trotz der hohen Preise hat Burberry keinerlei Respekt für seine eigenen Produkte. Weder der harten Arbeit noch den Ressourcen, die darin steckten", sagte Greenpeace in einem Statement.

Endlich scheint Burberry verstanden zu haben, dass Nachhaltigkeit nicht nur ein Buzzword ist, sondern dringend notwendig, um die Modeindustrie in eine neue Richtung zu lenken. "Wir hier bei Burberry wollen Teil einer positiven Veränderung sein. Wir tragen nicht nur Verantwortung für uns, sondern auch für unsere Umwelt", erklärt ein Sprecher des Luxus-Labels.

Zusätzlich verbannt Burberry echtes Fell. CEO Marco Gobbetti erklärte diese Entscheidung folgendermaßen: "Luxus bedeutet heutzutage, soziale und ökologische Verantwortung zu übernehmen. Dieser Grundsatz ist der Kern unserer Philosophie hier bei Burberry." Mit dieser Aussage zieht Burberry mit den italienischen Modehäusern Versace und Gucci mit, die sich jüngst gegen echtes Fell in ihren neuen Kollektionen ausgesprochen haben. Wir hoffen, dass noch viele weitere folgen werden!

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