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Warum die neue Nike-Kampagne Rassisten wütend macht

Colin Kaepernick ging 2016 als Zeichen des Protests während der amerikanischen Nationalhymne auf die Knie – und wurde dafür heftig kritisiert. Nun ist er einer von 30 Sportlern der Kampagne.

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Sep. 5 2018, 2:42pm

Foto: Nike / über i-D UK

2016 ging der amerikanische Footballspieler Colin Kaepernick während der Nationalhymne vor einem National-Football-League-Spiel auf die Knie. Das war sein Protest gegen die Polizeibrutalität gegenüber Afroamerikanern und der Illusion, dass die USA ein freies und faires Land für alle sei. Diese Geste gegen Rassismus und Ungerechtigkeit hat die USA gespalten.


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Colin Kaepernick hat über eine Million Dollar an Organisationen zu spenden, die das Leben von Menschen in unterdrückten Communitys verbessern wollen. Außerdem wurde er von der amerikanischen GQ zum "Bürger des Jahres" gekürt, vom TIME Magazine zur Person des Jahres und erhielt den Ambassador of Conscience Award von Amnesty International. Natürlich ließ eine Reaktion des US-Präsidenten nicht lange auf sich warten. Donald Trump beschimpfte ihn, behauptete, der Sportler habe keinen Respekt vor der Flagge und forderte seine Entlassung.

Im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen hat Nike seine Aktion als Widerstandsakt anerkannt und ihn zum einem der Gesichter der Slogan-Kampagne "Just Do It" gemacht. Der Slogan feiert 30. Geburtstag. Neben Colin Kaepernick sind 29 weitere Sportler wie Serena Williams in der Schwarz-weiß-Kampagne zu sehen. Während viele die Kampagne begrüßen und loben, haben rechte Gruppen zum Nike-Boykott aufgerufen und verbrennen ihre Nike-Sneaker.

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Dieser Artikel stammt von unseren Kollegen aus der UK-Redaktion.

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