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Beyoncé engagiert den ersten schwarzen Fotografen für ein Cover der US-Vogue in 126 Jahren

Nachdem ihr "noch nie dagewesene" kreative Kontrolle zugesprochen wurde, hat Queen Bey den 23-jährigen Tyler Mitchell für das revolutionäre Shooting ausgewählt.

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Juli 31 2018, 1:17pm

Foto: Screenshot von Instagram (@tylersphotos)

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i-D Liebling, Filmemacher, Fotograf – und Beyoncé approved. Tyler Mitchell hat nicht nur Editorials für deine Lieblingsmagazine fotografiert (natürlich auch für uns), sondern auch Coverstories für Teen Vogue, The Fader, Office Magazine und Kampagnen für Marc Jacobs und Ray Ban. Der Absolvent der New York University ist gerade dabei, Modegeschichte zu schreiben. Er wird in der 126-jährigen Geschichte des Magazins der erste schwarze Fotograf, der das Cover fotografiert. Ja, du hast richtig gehört: 126 Jahre!

Gerüchten zufolge wird es die letzte Ausgabe unter der Leitung der legendären Chefredakteurin Anna Wintour sein, auch wenn der Mutterverlag Condé Nast dies vehement dementiert. Und doch scheint diese Ausgabe ein Meilenstein in der Geschichte des wohl bekanntesten Modemagazins der Welt zu werden. Die September-Ausgabe wird mit neuen Talenten, einem neuen Layout und mit völlig neuer Energie überraschen.


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Aber warum hat sich die amerikanische Vogue jetzt dazu entschieden, einen schwarzen Fotografen für das Cover-Shooting zu engagieren? Laut The Huffington Post, die diese News gestern Nacht verbreitet hat, haben wir es niemand Geringerem als Beyoncé zu verdanken. "Der Grund, warum ein 23-jähriger Fotograf of Color Beyoncés Vogue-Cover shooten wird: Beyoncé hat ihren Einfluss dafür genutzt, dass er den Job bekommt", sagt eine anonyme Quelle im Artikel. Yas Queen!

Es ist nicht Beyoncés erstes Cover für die amerikanische Vogue. Bereits 2015 wurde der Popstar von Mario Testino fotografiert, ein langjähriger Liebling von Anna Wintour, gegen den Vorwürfe wegen sexueller Belästigung laut wurden. "Queen B! Beyoncé rules the world" hieß es auf dem damaligen Cover. Drei Jahre später hat sie auch die mächtige Anna Wintour und Condé Nast bezwungen. Nachdem Beyoncé "noch nie dagewesene" kreative Kontrolle für ihre eigene Coverstory zugesprochen wurde, rief sie sofort Tyler an.

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Es gibt (nicht nur) einen Grund, warum sich Beyoncé gerade für den jungen Fotografen und seine Vision von Jugendkultur entschieden hat. "Ich zeige schwarze Menschen und People of Color auf eine sehr echte Art und Weise", sagte Tyler gegenüber The New York Times im Dezember. "Die Sicht in meinen Fotografien ist ehrlich." Wir können es kaum erwarten, bis es endlich soweit ist.

Dieser Artikel stammt von unseren Kollegen aus der UK-Redaktion.

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