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Mario Sorrenti teilt 50 bisher unveröffentlichte Bilder seiner Ex-Freundin Kate Moss

Diese Aufnahmen waren die Inspiration hinter der berühmten Calvin-Klein-Obsession-Kampagne, die den Fotografen und das Model zu Superstars gemacht hat.

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Sep. 7 2018, 1:18pm
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In den frühen 90ern waren Mario Sorrenti und Kate Moss jung, schön – und verliebt. In seinem neuen Buch Kate veröffentlicht der Fotograf jetzt zum ersten Mal 50 bis dato unveröffentlichte Porträts seiner damaligen Freundin. Die Bilder inspirierten die berüchtigte Calvin-Klein-Obsession-Kampagne, die sowohl Mario Sorrenti und Kate Moss endgültig zu Superstars machten. Unsere Chefredakteurin Holly Shackleton hat mit ihm über Kate Moss und seine Fotografie gesprochen.


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Kate Moss gehört zu den meistfotografierten Menschen auf dem Planeten. Wie schaffst du es, dass deine Fotografien von ihr immer etwas Neues zeigen?
Kate und ich kennen uns schon sehr lange. Wir lieben, was wir tun, und teilen gerne unsere Ideen miteinander. Wir vertrauen einander wirklich, so entstehen interessante Bilder erst.

Was macht ein gutes Kate-Moss-Foto aus?
Eines, das ehrlich ist und ihre innere Schönheit zeigt.

Wie würdest du Kate jemandem beschreiben, der sie noch nie getroffen hat?
Cool, witzig, ehrlich, charmant, loyal und interessiert daran, neue Dinge im Leben zu entdecken. Sie schätzt Freundschaften sehr.

Wie hast du mit dem Fotografieren angefangen?
Ich habe mit 18 in New York während meines Studiums an der School of Visual Arts angefangen, Malerei und Bildhauerei waren meine Fächer. So richtig hat alles aber mit 20 in London begonnen: Mein erstes Fotoshooting war für The Face mit Kate.

Welches Foto hat dich in deiner Karriere am meisten inspiriert?
Ich kenne viele Bilder, die mich in meinem Leben inspiriert haben, von vielen bekannten und unbekannten Künstlern. Fotografen, die etwas Mysteriöses oder Intimes zeigen, wie Larry Clark, Richard Avedon, Irving Penn, Diane Arbus, William Eggleston und Robert Frank.

Was ist das Beste daran, als Fotograf zu arbeiten?
Die Möglichkeit, mit unglaublich tollen Leuten und fantastischen Künstlern zusammenzuarbeiten. Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich mich mit dem ausdrücken kann, was ich liebe.

Was ist das Schlimmste am Fotografen-Dasein?
E-Mails beantworten.

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Welche Musik hörst du am liebsten am Set?
Das hat sich im Laufe der Jahre sehr verändert. Angefangen hat es mit den Beastie Boys, Biggie Smalls und viel HipHop. Dann Nirvana und Neil Young und schließlich Cat Power und Smog. In letzter Zeit war es eher R&B und Soul aus den 60ern und 70ern.

Nach welchen drei Regeln lebst du?
Respekt, Liebe und Freundlichkeit.

Wenn du kein Fotograf wärst, was würdest du gerne machen?
Ich wäre ein Maler oder würde Dinge bauen.

Welchen Rat würdest du jedem jungen Fotografen geben, der in deine Fußstapfen treten möchte?
Fotografie bedeutet, sich selbst zu finden. Behalte immer deine Ideen und deine Träume im Auge und versuche, so respektvoll mit anderen umzugehen wie möglich. Gleichzeitig musst du Mut für das Unbekannte haben.

Wen – egal ob Vergangenheit oder Gegenwart – würdest du gerne fotografieren?
Ich wollte immer ein Porträt von Louise Bourgeois schießen. Ich bewundere sie sehr und hätte gerne ein paar Stunden mit ihr verbracht, um zu reden, in ihre Augen zu schauen und ihren Glanz einzufangen.

Bitte beende folgenden Satz: Fotografie ist ...
ein Medium, durch das ich meine Persönlichkeit ausdrücken kann.

"Kate" von Mario Sorrenti ist im Phaidon Verlag erschienen und ab sofort erhältlich.

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